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IFA-Rückblick

Das Zuhause wird smarter

Gerade ging die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin zu Ende. Besonders beeindruckt haben die vielen schlauen Lösungen für ein effizienteres Zuhause.

Wer hätte das gedacht? 21% der Kühlschränke, 16% der Geschirrspüler und 15% der Waschmaschinen in deutschen Küchen und Kellern sind schon seit mehr als zehn Jahren im Dienst. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (GFU). Wesentlich effizienter gehen hingegen die Geräte vor, die soeben auf der IFA, der größten Konsumelektronikmesse der Welt, zu bestaunen waren.

Sparsam, schick und smart

Keine Frage: Die Neuheiten, die in diesem Jahr auf dem Messegelände unter dem Funkturm ausgestellt wurden, sind durch die Bank große Energiesparer. Zum Beispiel gibt es mittlerweile einen Wäschetrockner mit eingebauter Wärmepumpe, der nach Herstellerangaben gegenüber einem Gerät der Effizienzklasse A rund 40% Energie spart. Auch Staubsauger zeigen sich leistungsstärker als je zuvor: Hier erzielen Sauger mit 800-Watt-Motor eine Saugleistung, die vor Kurzem nur ein 2.000-Watt-Modell zu Wege brachte.

Manche Geräte können aber noch viel mehr. Sie sind mit einem Internetanschluss ausgestattet. So kann man den Backofen, die Wasch- oder die Espressomaschine zum Beispiel über ein iPad steuern. Die Apps, über die die Geräte gesteuert werden, machen es so möglich, die Geschirrspülmaschine vom Sofa aus in Gang zu setzen oder einen Kaffee zu ordern. In naher Zukunft sollen die Geräte sogar miteinander kommunizieren. Dann teilt die Waschmaschine im Keller der Hausfrau mit, dass die Pizza fertig ist.

W-LAN für alle

Die Messe macht klar: Das Thema Smart Home, die Vernetzung des Heims ist in der Gegenwart angekommen. „Inzwischen gibt es 50 Millionen Geräte aus der Unterhaltungselektronik, die sich untereinander vernetzen lassen“, klärt der Branchenverband gfu auf. „Das Problem dabei ist, dass die großen Hersteller ihre eigenen Lösungen vorantreiben. Für reibungslose Kommunikation braucht es aber offene Standards.“ Vielleicht ist das schon auf der nächsten IFA möglich. Sie findet vom 4. bis 9. September 2015 statt.


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