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Energiewende

Erneuerbare leiden unter EEG-Reform

Die EEG-Reform bremst den Zubau Erneuerbarer deutlich aus. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bonner Vereins Eurosolar.

Experten liefern sich einen Schlagabtausch in Sachen EEG-Reform. Während die Agora Energiewende eine positive Bilanz zieht, zeichnet die Analyse der Bonner Eurosolar ein düsteres Bild. Die EEG-Reform hat zu einem dramatischen Einbruch beim Ausbau der Erneuerbaren geführt, so das Fazit der Wissenschaftler. Der Verein wendet sich damit gegen die den Bericht "Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2014" von Agora Energiewende.

Die Aussicht für Solarenergie vedüstert sich

Bei der Solarenergie sei der Zielkorridor von 2,4 bis 2,6 Gigawatt (GW) Zubau 2014 mit 1,9 GW deutlich unterschritten worden, so Eurosolar. Die Folgen seien dramatisch. Der Einbruch bedeute das Aus für etliche Betriebe und ziehe Insolvenzen im Mittelstand sowie bei Installationsbetrieben nach sich.

Langfristige Windkraft-Flaute

Vorerst war eine Steigerung des Ausbaus von 2.998 MW in 2013 auf 3.350 MW im Jahr 2014 zu verzeichnen. Dieser Erfolg der Windkraft in 2014 sei allerdings trügerisch, führte er doch zu einer Abwärtsspirale bei der Vergütung und damit langfristig zu einem Rückgang.

Weniger Biogas

Bei Biogasanlagen sei nach einem Zubau von 425 und 300 Megawatt (MW) elektrisch in den Jahren 2012 und 2013 der Ausbau mit 41 MW beinahe komplett zum Erliegen gekommen. Das liege weit unter dem gewollten jährlichen Zubau von 100 MW.

Die Vorstandsmitglieder der EUROSOLAR-Sektion Deutschland, Dr. Axel Berg (Vorsitzender), Stephan Grüger und Dr. Fabio Longo, erklären zur Bilanz der Energiewende: "Die Erwartungen haben sich leider bestätigt. Die EEG-Deform führt zu einem dramatischen Einbruch beim Ausbau der Solarenergie und von Biogasanlagen. Die Abwärtsspirale beim Zugpferd der Energiewende, der Windkraft an Land, ist eingeleitet worden."


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