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Bürgerbeteiligung

Öffentliche Diskussion um Atommüll

Bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager können sich jetzt auch Bürger beteiligen. Die Kommission startet im Internet ein Forum.

Im Meer versenken oder doch lieber ins All schicken? Schon seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts sucht die Bundesregierung nach einem geeigneten Endlager für Atommüll. Seit dem Aus für Gorleben laufen die Diskussionen auf Hochtouren. Mehr als 12.000 Tonnen strahlendes und teilweise hochgiftiges Material brauchen eine Endlagerstätte – wenn möglich für Millionen von Jahren. Jetzt fragt die Bundesregierung bei dieser schwierigen Frage die Bürger um Rat. Unter www.bundestag.de/endlager_forum können sie sich informieren und direkt an die Endlager-Kommission wenden. Von den Bürgern eingebrachte Vorschläge sollen die Mitglieder kritisch diskutieren.

Falsche Entscheidung vermeiden

Auf der Seite des Forums heißt es: "Interessierte Bürgerinnen und Bürger können helfen, falsche Entscheidungen bei der Auswahl des Weges oder bei der Festlegung von Kriterien für einen Endlagerstandort zu vermeiden. Gerade deswegen ist die Kommission auch auf Ihre Beiträge angewiesen."

Die Bundesregierung soll bis 2016 die Grundlagen der Suche erarbeiten. Bis etwa zum Jahr 2031 soll der am besten geeignete Endlager-Standort gefunden sein.

Privatisierung ausgeschlossen

Die Atommüll-Kommission hat bei der Suche nach einem Endlager bereits einen ersten Beschluß zur Behördenstruktur gefasst. Für die Betreiberfunktion von Atommüll-Lagerprojekten wird ein neues Unternehmen gegründet, das zu 100 Prozent im Bundeseigentum ist und für das eine Privatisierung ausgeschlossen ist.


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