Wissen für Kinder: Unsere Meere

Unten im Meer, wo es dunkel und kalt ist, wimmelt es nur so von unbekanntem Leben. Wir haben eine spannende Tauchtour in die Tiefsee vorbereitet.

Wie funktioniert ein U-Boot?

Wusstest du, dass sich die Konstrukteure von U-Booten Fische zum Vorbild genommen haben? Das, was bei den Fischen die Schwimmblase ist, heißt bei U-Booten Tauchzelle. Haben Fische viel Luft in der Schwimmblase, steigen sie auf. Wollen sie runter, lassen sie Luft ab. Bei U-Booten ist das ähnlich: Sie starten mit viel Luft in der Tauchzelle. Und abwärts geht’s, wenn sie Luft raus- und Wasser einlassen. Blubb!

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Was haben Quallen und Gurken gemeinsam?

Forscher haben herausgefunden, dass es durch den Klimawandel, der das Meerwasser erwärmt, weltweit immer mehr Quallen gibt. Damit es nicht zu viele werden, könnten wir sie ja essen, schlagen einige Wissenschaftler vor. Wie man hört, sollen die glibberigen Lebewesen sogar gut schmecken. Und gesund sind sie auch – womit wir endlich bei den Gurken sind: Quallen und Gurken bestehen zu fast 100 Prozent aus Wasser, sind kalorienarm und dabei auch noch fettfrei. Na dann: Guten Appetit!

Welche Tiere leben in der Tiefsee?

Lange dachte man, in der Tiefsee wäre kein Leben möglich. Heute wissen wir, dass dort unten sogar ziemlich viele Fische und andere Tiere leben – zum Beispiel der Anglerfisch: Ihm wächst eine Art Lampe auf dem Kopf, mit der er seine Beute anlockt. Auch Koloss-Kalmare tauchen tief. Sie haben die größten Augen im Tierreich – größer als ein Fußball! Ganz schön praktisch, denn damit können die Riesentintenfische ihre größten Feinde, die Pottwale, in der stockdunklen Tiefsee schon von weitem sehen. Koloss-Kalmare werden bis zu 18 Meter lang. Auf YouTube könnt ihr sehen, wie er aussieht.

Wie tief kann man tauchen?

40 Meter gilt als Grenze für Sporttaucher mit Pressluftflasche. Bei unglaublichen 214 Metern liegt der Rekord von Apnoe-Tauchern: Sie nehmen immer nur einen Atemzug und tauchen dann ab. 332,35 Meter, diesen Rekord hat ein Gerätetaucher gebrochen – nicht mit Luft, sondern mit einem Gasgemisch. Und in Druckanzügen geht es sogar bis zu 450 Meter abwärts!

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