Was ist Crowdinvesting?

Beim Crowdinvesting spekulieren Kleinanleger auf nachhaltige Projekte. So lassen sich innovative Ideen umsetzen – wie etwa ein solarbetriebenes E-Mobil.

Crowdfunding ist vielen inzwischen ein Begriff: Gruppen, Vereine oder Start-ups überzeugen auf sogenannten Crowdfunding-Plattformen Menschen von ihrer Idee und sammeln Geld dafür ein. Denn wenn viele zusammenlegen, lässt sich auch mit kleinen Beträgen Großes bewirken. So erklärt sich auch der Begriff: „Crowd“ steht für Menschenmenge, „Funding“ für Finanzierung.

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Nachhaltige Projekte unterstützen

Aber was ist eigentlich Crowdinvesting? Und wo liegt der Unterschied zum Crowdfunding? Beim Crowdinvesting suchen Unternehmen, Sozialträger, Vereine oder Kommunen in etwas größerem Finanzrahmen Unterstützung. Einige Crowdfunding-Plattformen haben sich auf ökologische, ökosoziale oder nachhaltige Projekte spezialisiert, die Anleger gezielt fördern können. Die Beteiligung dort startet meist bei 50, 100 oder 250 Euro. Kapitalgeber riskieren jedoch mehr als beim Crowdfunding. Für das Investment erhalten sie in der Regel eine Rendite sowie ihren Beitrag bis zum Ende der festgelegten Laufzeit zurück. Scheitert das Projekt, gehen sie leer aus.

Crowdfunding für Elektroautos

Erfolgreiche grüne Crowdinvesting-Plattformen sind zum Beispiel bettervest, Econeers, Green Rocket oder Wiwin. Über Wiwin wurde das erste solarbetriebene Elektroauto finanziert, der Sion von Sono Motors. Das Gründer-Trio von Sono Motors hat mit Crowdfunding und -investing bereits mehr als 7,5 Millionen Euro und knapp 10.000 Reservierungen akquiriert. Ende 2019 soll das E-Mobil in Produktion gehen.