Wasser als Berufung

Für manchen wird das Elixier des Lebens zur Lebensaufgabe. Wie wäre es mit einer Ausbildung in interessanten Wasser-Berufen? Bewirb dich jetzt!

Brunnenbauer/in

Darum geht’s: Hast du schon als Kind im Strandurlaub die tiefsten Löcher in den Sand gebuddelt und dich gefreut, als Wasser kam? Als Brunnenbauer machst du unterirdische Wasservorräte nutzbar. Dazu bohrst du mit modernsten Maschinen Brunnenschächte, verlegst Rohre und installierst Pumpen, die das Wasser aus dem Boden holen. Oft muss bei Bauwerken das Grundwasser abgesenkt werden, damit ein Fundament gelegt werden kann, auch darum kümmerst du dich. Außerdem deine Aufgabe: die Sanierung älterer Brunnen, wenn sie kein Wasser mehr spenden.

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Das solltest du mitbringen: Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind auf jeden Fall hilfreich. Ebenfalls gute Fitness, denn der Beruf ist körperlich anstrengend. Für die Ausbildung gibt es keinen rechtlich vorgeschriebenen Schulabschluss, Hauptschul- oder Realschulabschluss sind aber oft Voraussetzung.

Geeignet für: alle, die gern im Team arbeiten sowie Handwerk und Technik mit Physik und Mathematik verbinden können. Die dreijährige duale Ausbildung zum Brunnenbauer kannst du in Handwerks- und Industriebetrieben absolvieren.

Kanalbauer/in

Darum geht’s: Bagger, Baugruben und Baustellen haben dich schon immer interessiert? Dann bist du die Frau oder der Herr der Unterwelt: Als Kanalbauer/in kümmerst du dich mit deinem Team um die Wasser- und Abwasserrohre unter der Erde. Die Auswahl reicht von dünnen Kunststoffrohren bis zu Betonrohren mit drei Metern Durchmesser.

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Das solltest du mitbringen: Körperliche Anstrengungen solltest du ebenso wenig scheuen wie Arbeit draußen bei Wind und Wetter. Auch Physik und Mathe schrecken dich nicht ab. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Azubis mit Fernweh können auch ein Auslandspraktikum in Europa absolvieren.

Geeignet für: Leute mit einem guten Hauptschulabschluss, handwerklichem und technischem Geschick. Du solltest Theorie gut in Praxis umsetzen können, denn die Ver- und Entsorgungsnetze mit ihren kilometerlangen Kanälen sind mit der Zeit immer komplexer geworden.

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Darum geht’s: Du hast schon immer lieber Wasser als Cola, Limo oder Saft getrunken? Dann ist der Beruf als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bestimmt nach deinem Geschmack. Denn dein Job ist es, dass in deiner Region immer sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt. Deine Aufgaben reichen von der Wassergewinnung aus Brunnen, Flüssen und Seen über die Wasserreinigung bis hin zur Wartung und Instandhaltung der Rohrleitungen.

Das solltest du mitbringen: Du interessierst dich für Umweltschutz und Ökologie. Außerdem bist du handwerklich und technisch geschickt sowie reaktionsschnell. Rechtlich ist für die dreijährige duale Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, in der Praxis wird ein mittlerer Abschluss gern gesehen. Der Beruf bietet gute Weiterbildungsmöglichkeiten.

Geeignet für: Menschen mit Verantwortungsbewusstsein, die nicht nur im Büro arbeiten, sondern auch gern unterwegs sein wollen. Gute Kenntnisse in Biologie, Chemie und Physik sind erwünscht. Auch gewiefte Tüftler finden hier ihre Chance.

Hier findest du eine Übersicht über weitere vielfältige Ausbildungsberufe.