Bundesländervergleich Erneuerbare Energien

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sind die führenden Bundesländer im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Bereits zum fünften Mal haben das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) einen Bundesländervergleich zum Thema Erneuerbare Energien aufgestellt.

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Ergebnisse des Ländervergleichs

Spitzenreiter ist erstmals Baden-Württemberg mit den meisten Punkten im Gesamtranking. Auf Platz zwei folgt Mecklenburg-Vorpommern. Beide Bundesländer verbessern sich damit seit dem letzten Ranking 2014 um eine Position. Der damalige Spitzenreiter Bayern fällt diesmal auf den dritten Platz. Am Ende der Rangliste stehen Hessen und Berlin. Das Schlusslicht bildet das kleinste Bundesland Saarland.

Bundesländer sind wichtige Akteure der Energiewende

Die Bundesländer setzen nicht nur die Energieziele von Bund und EU um, sie können die Energiewende auch durch eigene Ziele, Schwerpunkte, Rahmenbedingungen und Programme vorantreiben – oder auch bremsen. Damit sind sie wichtige Akteure in der Energiewende. Dr. Claudia Kemfert vom DIW Berlin erläutert: „Mit dem inzwischen zum fünften Mal durchgeführten Bundesländervergleich Erneuerbare Energien können wir die Energiewende-Entwicklungen auf der föderalen Ebene vergleichbar machen und so bewerten, wer besonders erfolgreich agiert und wo es noch Optimierungspotenzial gibt. Generell sind die meisten Länder auf dem richtigen Weg, auch wenn es Unterschiede beim Entwicklungstempo gibt.“