Das Wärmenetz und seine Vorteile

Immer mehr Hauseigentümer nutzen die moderne Alternative zur Heizungsanlage im heimischen Keller.

Zunehmend nutzen Haushalte Energie aus Nah- und Fernwärmenetzen. Derweil erhalten knapp 20 Prozent der neu gebauten Wohnungen in Deutschland ihre Wärme aus dieser Quelle. Im Jahr 2000 waren es erst sieben Prozent. Weniger Aufwand und Kosteneinsparungen sind nur zwei der vielen Vorteile des Anschlusses an ein Wärmenetz.

Anzeige

Heizung im Keller – kein Thema mehr

Erneuerbare Energien, Abwärme oder in Blockheizkraftwerken verfeuertes Erdgas liefern die Wärme für die Wärmenetze. Über Wärmeleitungen gelangt die Wärme zum Gebäude. Somit entfällt für Nutzer der Aufwand für die eigene Heizungsanlage im Keller: Das Beschaffen des Brennstoffes, Schornsteinfegertermine und die Wartung der Anlage sind Geschichte. Außerdem wird die Luft in der nahen Nachbarschaft verbessert. Das bringt nicht nur die persönliche Energiewende voran, sondern erfüllt auch die Anforderungen des bundesweiten Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

Spart Kosten und Platz

Summiert man Kosten für Brennstoffe, wie Öl, Gas oder Pellets, für den eigenen Heizkessel sowie dessen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten, liegen diese meist über den Anschluss- und Wärmekosten eines Wärmenetzes. Zusätzlich bekommt der Keller bis zu einem ganzen Raum mehr Platz, da die Wärmeübergabestation kaum Platz benötigt. Wer auch das Wasser mit Nahwärme im Durchlauf erwärmt, spart sich zudem den Warmwasserspeicher. Darüber hinaus spricht die erhöhte Versorgungssicherheit für den Anschluss ans Wärmenetz, denn Nutzer sind von Heizöl- oder Erdgaspreisen sowie der Verfügbarkeit dieser Ressourcen unabhängig.