Die wärmsten Ozeane seit Beginn der Aufzeichnung

2017 war nicht nur das Jahr mit der wärmsten Lufttemperatur, sondern auch das Jahr der wärmsten Ozeane.

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Instituts für Atmosphärenphysik in Peking: Die oberen 2.000 Meter der Weltmeere sind wärmer gewesen als im bisherigen Rekordjahr 2015 und generell sind die letzten fünf Jahre die wärmsten für die Meere überhaupt.

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„Die Erwärmung der Ozeane spiegelt den Klimawandel wider“

Dank der hohen Wärmekapazität des Wassers können Ozeane viel Energie speichern. Sie nehmen über 90 Prozent der überschüssigen, durch den Klimawandel entstandenen Wärme auf. Dabei schwankt die Temperatur der Ozeane weniger als die der Luft, da sich Wasser langsamer erwärmt und abkühlt. „Die Erwärmung der Ozeane spiegelt den Klimawandel wider“, so die Wissenschaftler aus Peking.

Folgen der warmen Ozeane

Erwärmt man Wasser, dann dehnt es sich aus. Auf die Ozeane bezogen hat das zur Folge, dass die Meeresspiegel steigen. Im Vergleich zu 2015 sind die Meeresspiegel im Jahr 2017 um 1,7 Millimeter gestiegen. Weitere Folgen der Erwärmung: die Ozeane nehmen weniger Sauerstoff auf, die Korallenbleiche nimmt zu und die Eisschelfe schmelzen.