Kaum Warmduscher in Deutschland

"Sind Sie Warmduscher?" Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Studie. Das Ergebnis: Deutschland teilt sich in vier verschiedene Dusch-Typen.

Alfred Gebert, Psychologe-Professor an der Hochschule Münster, hat Gewohnheiten und Vorlieben beim Duschen untersucht. Danach gibt es vier verschiedene Duschtypen.

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Der Pflegeduscher

Jeder Dritte Deutsche ist ein Pflegeduscher. Er wechselt zwsichen einem kalten und einem warmen Wasserstrahl. Den morgendlichen Kältekick wiederholt er, um Immunsystem und Durchblutung zu fördern. Müdigkeit und schlechte Laune sind ihm dadurch unbekannt. Um die gesundheitsfördernde Wirkung zu steigern, nutzt er Naturborsten-Bürsten und schrubbt seine Verspannungen einfach weg.

Der Fitnessduscher

Ein weiteres Drittel sind Fitnessduscher. Ihnen ist Natürlichkeit und Frische wichtig. Dieser Typ liebt Sport und kommt oft ins Schwitzen. Der häufige Sprung unter den Strahl ist pure Erholung und Genuss, beispielsweise nach dem morgendlichen Joggen. Mit warmem Wasser löst er Verspannungen und verhindert Muskelkater.

Der Schnellduscher

Zu den Schnellduschern gehört jeder vierte Mann und jede siebte Frau. Er will möglichst flott duschen, um schnell in die Arbeit zu kommen – ein paar Minuten müssen reichen. Alles muss fix gehen, weswegen er seine Zähne gleich unter der Dusche putzt während er sich die Haare wäscht.

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Der Warmduscher

Jede fünfte Frau und jeder achte Mann ist ein typischer Warmduscher. Er nimmt sich viel Zeit für die Körperpflege und genießt sie, um dem Alltag zu entfliehen. Angenehmes Licht, Kerzen und je nach Stimmung auch Musik sorgen für sein Wohlbefinden. Die Zeit unter dem Wasserstrahl zieht er genussvoll in die Länge.

Durchschnittliche Duschdauer

Laut der Gesellschaft für Konsumforschung duschen Deutsche im Durchschnitt sechs Minuten.