So hell wie die Sterne funkeln

Außenleuchten müssen Nässe, starken Temperaturschwankungen und Staub standhalten, deswegen sollten sie TÜV-geprüft sein und als Schutzklasse mindestens IP 44 aufweisen. Das bedeutet Schutz vor Spritzwasser und Fremdkörpern, die größer als einen Millimeter sind. Energiespar-, Halogen- oder LED-Lampen stehen zur Auswahl. Auch wenn Letztere teurer sind, sparen sie Energie und leben vor allem äußerst lang. Wertvolle Tipps zur Beleuchtung von Hauseingang, Garage, Einfahrt & Co. zeigen wir Ihnen in unserer Bilderstrecke.

Bewegungsmelder:

Bewegungsmelder: Licht schreckt Einbrecher ab. Wer die Kosten für eine ständige Außenbestrahlung sparen will, koppelt die Beleuchtung mit einem Bewegungsmelder. Der reagiert auf die infrarote Wärmestrahlung eines bewegten Körpers und schaltet sich so unvermittelt an. Hier empfehlen sich Lampen, die sofort nach dem Einschalten die volle Lichtleistung geben, wie zum Beispiel Halogen-Glühlampen. Für den Urlaub lohnt es sich, zusätzlich eine Zeitschaltuhr zu installieren, die ab der Dämmerung die Beleuchtung selbst aktiviert.

Betonung

Betonung der Fassade: Umriss und Struktur eines Hauses lassen sich durch Beleuchtung ins rechte Licht rücken. Strahler und fest am Haus montierte Außenleuchten arbeiten Wandstrukturen wie Holzverkleidungen oder besondere Putztechniken heraus, unschöne Elemente lassen sich kaschieren. Trend sind zurzeit sogenannte „Wallwasher“, die ganze Fassaden, aber auch große Bauwerke mit Hilfe von LED-Technik in bunten Farben erstrahlen lassen.

Garage

Garage und Einfahrt: Bei längeren Zufahrten empfehlen sich überrollbare Bodeneinbauleuchten, Mast- oder Pollerleuchten. Da Garagen oft klein und eng sind, ist von der Lampe an der Garagendecke abzuraten; sie erhellt nur das Wagendach. Eine räumliche Ausleuchtung erzielen stabförmige Leuchtstoffl ampen, die an jeder Deckenseite in Längsrichtung angebracht werden.

Hauseingang:

Hauseingang: Ein gut beleuchteter Eingang heißt erwünschte Besucher willkommen und hält ungebetene Gäste fern. Wandleuchten oder in Vordächern eingelassene Deckenleuchten mit indirektem, nicht strahlendem Licht eignen sich besonders. Das Namensschild und die Hausnummer sollten für den Notfall auch nachts gut lesbar sein.

Terrasse:

Terrasse: Wandleuchten bringen eine ausreichende Grundbeleuchtung. Weiches, gleichmäßiges Licht blendet nicht und schafft Atmosphäre. Mit einem Dimmer lässt sich die Helligkeit regulieren: hell zum Essen, gedämpft zum Ausruhen. Einbaustrahler in Wand oder Boden begrenzen die Terrasse optisch.

Wintergarten:

Wintergarten: Ein Fluter hellt dezent die Wand auf, an die der Wintergarten grenzt. Auch Schienen- oder Seilsysteme bringen eine Grundhelligkeit in den verglasten Anbau. Wer bei Dunkelheit nicht nach draußen in ein schwarzes Loch blicken will, muss seinen Garten so beleuchten, dass die Leuchtdichte draußen größer ist als im Innenraum.

Wege

Wege und Treppen: Richtiges Licht sorgt für mehr Sicherheit. Für Wege eignen sich Wand-, Stand- und Pollerleuchten, in regelmäßigen Abständen gesetzt. Treppen können im Dunkeln zu Stolperfallen werden: Eine Leuchte am oberen Treppenabsatz zeichnet für jede Stufe eine bessere Kontur. So lässt sich die Stufenhöhe besser einschätzen.

Steht kein Stromanschluss zur Verfügung, bieten sich Solarleuchten an, die Sonnenenergie im eingebauten Akku speichern. Die Lichtfarbe spielt bei der Beleuchtung im Freien keine so entscheidende Rolle wie in Innenräumen, da die Qualität der Farbwiedergabe nicht so hoch sein muss. Warmweißes Licht macht die Terrasse behaglich und betont rote und gelbe Farben. Neutral- und tageslichtweißes Licht hebt Blau- und Grüntöne hervor.