Lohnt sich eine Solarstromanlage?

Eine Fotovoltaikanlage rechnet sich am besten, wenn Sie zusätzlich einen Batteriespeicher nutzen.

Aktiver Klimaschutz ist die Stromproduktion mit Sonnenenergie allemal, erspart sie der Umwelt doch eine Menge CO2. Aber lässt sich damit auch Geld verdienen? Die Antwort lautet ja – wenn auch nur langfristig betrachtet: Denn eine gute Anlage hält bis zu 30 Jahre. Gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz kann jeder private Produzent Sonnenstrom verkaufen, d.h. ins Netz des örtlichen Stromversorgers einspeisen.

Sonnenstrom speichern!

Strom vom eigenen Dach ist momentan deutlich günstiger als gekauft. Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet mit durchschnittlichen Entstehungskosten von 12 Cent je kWh. Der Preis für Strom aus dem Netz lag im Jahr 2017 in Deutschland durchschnittlich bei 29,16 Cent/kWh. Solarstrom steht jedoch nur am Tag und bei Sonnenlicht zur Verfügung. Um sich von der Witterung unabhängig zu machen und den Eigenverbrauch zu optimieren, empfiehlt sich für Hausbesitzer ein Batteriespeicher. Der lagert den auf dem Dach produzierten Strom bis er verbraucht wird, wenn einmal keine Sonne scheint. Ohne Speicher nutzen Fotovoltaikanlagen-Besitzer etwa 30 Prozent des selbst gemachten Stroms. Mit Speichersystem lässt sich der Eigenverbrauch auf bis zu 85 Prozent steigern. Das spart Stromkosten von rund 630 Euro pro Jahr. Eine Batteriespeicheranlage kostet um die 10.000 Euro, wahrlich kein Schnäppchen. Die KfW-Förderbank greift hier bei zeitgleicher Installation einer neuen Sonnenstromanlage mit bis zu 30 Prozent Zuschuss unter die Arme. Besitzer bereits bestehender Anlagen erhalten für die Nachrüstung eines Batteriespeichers eine finanzielle Unterstützung von maximal 660 Euro pro Kilowattpeak (kWp).