Recycling schont die Umwelt

Müll richtig zu entsorgen, so dass er gut wiederverwertet werden kann, ist aktiver Umweltschutz. Denn Recycling spart Rohstoffe und Energie.

220,5 Kilogramm Müll fallen in Deutschland jährlich pro Einwohner an. Ihn wiederzuverwerten, ist wesentlich umweltfreundlicher, als ihn auf Deponien zu lagern oder zu verbrennen. Müllverbrennungsanlagen für den Restmüll sind zwar notwendig. Doch alles, was sich dafür eignet, sollte getrennt gesammelt und verwertet werden.

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Aus Kunststoff werden Fleecepullover

Kunststoff zu recyclen, reduziert zum Beispiel den Verbrauch von Erdöl, was sich angesichts steigender Ölpreise auch wirtschaftlich lohnt. Geschmolzen und zu Granulat zerkleinert, werden aus gebrauchten Kunststoffverpackungen u.a. Abflussrohre, Spielzeug oder auch Fleecepullover. Die Kommunen erzielen mit dem recycelten Material Einnahmen, die um so höher ausfallen, je besser die Müllsorten getrennt werden. Dieser Aufwand zahlt sich aber auch für die Bürger aus. Denn: Je höher die kommunalen Erlöse, desto niedriger die Müllgebühren. Verpackungen mit dem Grünen Punkt – ein Kreis mit zwei ineinander ragenden Pfeilen – gehören in die Wertstoffsammlung.