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Typisch Frau

Energiesparend spülen

Wie sparsam spülen Sie?

Wer spült sparsamer und effizienter: Der Handarbeiter mit der Spülbürste, moderne Spülmaschinen oder das Technikwunder Zeolith-Spüler? Wir haben nachgerechnet.

Handarbeiter: Spülbürste

Wer selbst mit der Spülbürste im Becken hantiert, verschwendet pro Tag nicht nur eine Stunde Zeit, sondern auch Geld und Ressourcen. Die Universität Bonn beantwortete in ihrer Studie die Frage eindeutig, wer effizienter spült, der Mensch oder die Maschine: Der Geschirrspüler verbraucht im Durchschnitt die Hälfte weniger Wasser und fast ein Drittel weniger Energie als das Handspülen. Zudem tötet die Maschine mehr Keime ab und sorgt für Ordnung in der Küche. Auch wenn Spülbürsten billig sind, spätestens nach fünf Jahren arbeitet die Maschine kostensparender. Einziger Vorteil des Handwäschers: Er ist schneller als der Vollautomat.

Kosten Spülbürste: ab 1 Euro
Kosten pro Handabwasch (zwölf Maßgedecke): 55 Cent


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Sparwunder: Spülmaschine

Höhenverstellbare Körbe, Klappstacheln, Intensivzonen – der Innenraum eines Geschirrspülers ist heute genauso optimiert wie seine Spülprogramme. Viel Elektronik hilft beim Energiesparen. Sensoren messen Beladung und Wassertrübung, dosieren danach Wasser und Temperatur. Am umweltverträglichsten reinigen Spülmaschinen im zeitintensiven Sparprogramm bei 50 Grad. Das dauert oft aber bis zu drei Stunden. Kurzprogramme schlucken deutlich mehr Strom. Aqua-Stop-Systeme sind heute so ausgereift, dass Wasserschäden kaum noch vorkommen.

Kosten Geschirrspülmaschine (Energieeffizienzklasse A+++): ab 500 Euro
Kosten pro Spülgang (zwölf Maßgedecke): 22 Cent


Trockenwunder: Zeolith-Spüler

Wer gleich nach Programmende seine Spülmaschine öffnet, findet heißes, tropfnasses Geschirr vor. Bei einem Zeolith-Spüler sollen sogar Plastikteile trocknen, das Geschirr maximal 35 Grad warm werden. Die Zeolith-Kugeln aus Aluminiumsilikat sitzen im Unterboden des Geräts, saugen die Feuchtigkeit vom Geschirr und geben dabei Hitze ab. Die entsteht bei der Einlagerung des Wassers in den Poren der hochporösen Kügelchen. Das beschleunigt das Trocknen des Geschirrs, spart nochmals Energie. Das Mineral soll ein Maschinenleben wartungsfrei überdauern.


Kosten Zeolith-Spülmaschine (Energieeffizienzklasse A+++): 676 Euro bis 1600 Euro
Kosten pro Spülgang (zwölf Maßgedecke): 21 Cent


Tipps zum Geschirrspülen

  • Nicht vorspülen! Grobe Speisereste mithilfe des Bestecks in den Biomüll entsorgen.
  • Geschirr so einräumen, dass alle Teile von den Wasserstrahlen erfasst werden.
  • Geschirrspüler nur voll beladen einschalten.
  • Energiesparprogramm bei leicht bis normal verschmutztem Geschirr verwenden.
  • Einmal im Monat heißes Programm mit über 60 Grad anschalten. Verhindert Schimmelbildung und hilft gegen Fettfilm.

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