Google will mit Windstrom klimaneutral werden

Für seine deutschen Rechenzentren bezieht Google über zwölf Jahre Ökostrom aus dem Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3.

Riffgrund 3 mit einer Leistung von 900 MW soll 2025 in Betrieb gehen. Das Strompaket, das sich Google gesichert hat, verhelfe dem beim dänischen Betreiber Oersted zu einer zusätzlichen Einnahmesicherheit und trage dazu bei, das Projekt zur finalen Investitionsentscheidung zu bringen, die Ende 2021 getroffen werden soll.

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Google auf dem Weg zur Klimaneutralität

Der Stromabnahmevertrag soll dazu beitragen, dass Google bis 2030 all seine Rechenzentren, Cloud-Regionen und -Standorte rund um die Uhr mit CO2-freier Energie betreiben kann. Man begrüße es, dass Google eine führende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel einnimmt und dazu in zusätzliche erneuerbare Energien investiert, hieß es von Oersted. Die Vereinbarung zeige, dass Offshore-Wind eine zentrale Rolle einnehme, um in Europa Lösungen mit CO2-freier Energie zu ermöglichen. Von Google hieß es, man sei zuversichtlich, dass das Vorhaben dabei helfen werde, in Deutschland das Ziel von sauberem Strom rund um Uhr zu erreichen.

Offshore-Wind vor Borkum

Die 78 Windkraftanlagen vom Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 1, der 2015 in Betrieb genommen wurde, haben eine Gesamtleistung von 312 MW. Damit liefert er genug Strom, um damit jährlich umgerechnet 320.000 deutsche Haushalte zu versorgen. Borkum Riffgrund 2 mit 450 MW ging 2019 vollständig in Betrieb. Seitdem liefert der Offshore-Windpark sauberen Strom für umgerechnet rund 460.000 Haushalte in Deutschland.