Immer mehr Hausbesitzer wollen Solaranlage

Zwei Drittel der Hausbesitzer in Deutschland können sich vorstellen, künftig Solarstromanlagen zu verwenden oder sind bereits Nutzer.

Solarenergie boomt: Laut einer forsa-Umfrage interessiert sich fast die Hälfte der Eigenheimbesitzer in Deutschland für eine eigene Solarstromanlage. 79 Prozent der Befragten meinen, dass sich erneuerbare Energien erst durchsetzen werden, wenn sie günstiger als herkömmlicher Strom sind.

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Die Umfrage ergab zudem, dass sich 41 Prozent der Eigenheimbesitzer in Deutschland vorstellen können, in der Zukunft grünen Strom mittels einer Solarstromanlage eigens zu erzeugen. 22 Prozent nutzen bereits eine solche Anlage. Seit sechs Jahren besteht in Deutschland die Möglichkeit, Solaranlagen über eine feste monatliche Miete zu finanzieren. Erneuerbare Energien sollen dadurch ohne eigene Investitionen oder Kredite wirtschaftlich genutzt werden können. Ein Vorteil von Mietangeboten sind beispielsweise günstige Versicherungskonditionen. Für jeden zweiten an Solarenergie interessierten Einfamilienhausbesitzer ist die Miete einer Anlage laut der Umfrage eine Option.

Kostenschwelle

Ein Großteil der Befragten (79 Prozent) denkt, dass sich erneuerbare Energien erst etablieren, wenn sie günstiger als der Strom aus Kohle, Gas oder Öl sind. Mehr als die Hälfte der Hausbesitzer, die nicht an Solarstrom interessiert sind, begründen ihr Desinteresse mit den zu hohen Anschaffungskosten. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende ist somit vor allem der Kostenvorteil aus der Nutzung erneuerbarer Energien.