Arbeitsplätze dank erneuerbarer Energien

Nicht nur für die Umwelt tun erneuerbare Energien Gutes, sondern auch für die Beschäftigung.

Laut einer Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) waren im Jahr 2016 insgesamt 338.600 Menschen in Deutschland durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschäftigt. Dabei machte die Windenergie mit 47 Prozent und über 160.000 Jobs den größten Anteil aus, gefolgt von der Bioenergie mit um die 105.000 Jobs (31 Prozent). Mehr als 45.000 Arbeitsplätze (13 Prozent) stellten die Solarenergie, die Geothermie über 20.000.

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Nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Wartung

Bislang entfällt der größte Teil der Arbeitsplätze auf die Produktion und Installation neuer Anlagen. Doch immer größer werdende Bedeutung gewinnen der Betrieb und die Wartung bestehender Anlagen. Bereits über 30 Prozent der gesamten Erneuerbaren-Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz betreffen Arbeiten an bereits installierten Anlagen. Dabei profitiert insbesondere der Osten Deutschlands durch den Erneuerbaren-Ausbau und Norddeutschland durch den Ausbau von Windenergie, so die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

Mehr Ausbau, mehr Arbeitsplätze – und andersherum

„Der Ausbau erneuerbarer Energien führt direkt zum Aufbau von Beschäftigung, wie etwa die positiven Entwicklungen im Windenergie-Bereich eindrücklich belegen. Andersherum heißt das aber natürlich auch, dass es bei zurückgehenden Ausbauzahlen auch zu Beschäftigungsrückgängen kommen kann, wie wir schon in der Solarsparte erfahren mussten“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien führt nicht nur zum Erreichen der Klimaziele, sondern auch zu weiteren und sicheren Arbeitsplätzen.