Bemühungen zum Sparen im Gebäudesektor eingefroren

Seit 2010 bleibt der Energieverbrauch in Gebäuden auf dem gleichen Stand.

Um knapp 20 Prozent ist der Energieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngebäuden in den Jahren zwischen 2002 und 2010 gesunken. Seit dem steht die Abnahme still und weitere Einsparbemühungen kommen nicht voran. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Gebäudereport 2018 der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Derzeitige Anstrengungen für Klimaschutzziele nicht ausreichend

Laut dem Vorsitzenden der dena-Geschäftsführung Andreas Kuhlmann muss man die Menschen für klimafreundliches Bauen wie auch Sanieren begeistern. Um die Wärmewende voran zu treiben, sind energieeffiziente Heizungsanlagen, Fassaden und Fenster notwendig. „Die derzeitigen Anstrengungen im Bereich Energieeffizienz sind nicht ausreichend, um die Klimaschutzziele und damit die anvisierte Treibhausgas-Reduzierung im Gebäudebereich zu erreichen“, so Kuhlmann.

36 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs

Der Energieverbrauch liegt seit 2010 konstant bei 800 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr. Und auch die Senkung der Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor stagniert seit dem Jahr 2014. Wärme und Strom in Gebäuden machen zusammen 36 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland aus.